Schiefershop

Drei Generationen Fegerdach: "Immer korrekt bleiben und solide Arbeit abliefern“

1927-1956

1. April 1927    
Gründung der Firma Wilhelm Weidmann

1928    
Eintritt Geselle Jakob Westenberger

1940    
Beginn der Lehre von Heinz Feger

1943    
Gesellenprüfung von Heinz Feger

September 1954   Meisterprüfung von Heinz Feger

1954 - 1958    
Heinz Feger stellvertretender Vorsitzender des Gesellenprüfungsausschusses
 

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Auch ein Dachdecker-Betrieb braucht einen Grundstein. Ihn legte Dachdecker Wilhelm Weidmann am 1. April 1927. Frau Barbara brachte als Leiterin einer Kaisers-Kaffee-Filiale Management-Erfahrung mit ein. Es war ein kleiner Anfang in wirtschaftlich schweren Zeiten: mit kleinen Aufträgen und Reparaturen, darunter 1929 aber schon die Eindeckung des Kirchturms in Schönberg. 1934 der erste Großauftrag: die Unterhaltung der Dächer im Offiziersheim Falkenstein. Im Krieg mussten vor allem Bombenschäden beseitigt werden. Danach wurde das Geschäft rasch Richtung Frankfurt erweitert.

1956 wurde aus der Firma Wilhelm Weidmann die Firma Weidmann und Feger. Neffe Heinz Feger, der bei Onkel und Tante aufgewachsen und bereits 1940 zur Lehre in den Betrieb eingetreten war, wurde Teil-haber. Vier Jahre später, nach dem Tod Weidmanns, wurde er alleiniger Firmenchef

Gemeinsam mit Frau Else trug er nun für über drei Jahrzehnte die Verantwortung und führte den Betrieb in eine neue Zeit mit neuen Produkten, Materialien und Arbeitsfeldern. Zu den großen Arbeiten jener Zeit gehörten Schloss Friedrichshof nach dessen Brand 1967.

Zum „Geheimnis“ des Erfolges sagte Heinz Feger 2002: „Immer korrekt bleiben und solide Arbeit abliefern“. Zu diesem Zeitpunkt hatte er das Zepter bereits an Sohn Manfred weitergegeben. Der übernahm die Firma im Jahr 1989 in dritter Generation und baute sie auf dieser Tradition seither immer weiter zu einem modernen Dachdeckerbetrieb mit neuen Geschäfts-feldern und mit einem umfangreichen Kompetenz-netzwerk an Mitarbeitern und befreundeten Firmen aus (s. Leitbild). Und auch die vierte Generation ist bereits in Sicht: Derzeit besucht dessen Sohn Moritz die Dachdecker-Meisterschule in Mayen.